Satzung der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Frankfurt

1 Grundlage

Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Frankfurt ist eine Gemeinschaft von Kirchen und Gemeinden, die Jesus Christus gemäß der Heiligen Schrift als Herrn und Heiland bekennen und darum gemeinsam zu erfüllen trachten, wozu sie berufen sind, zur Ehre Gottes, des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes (Basis des Ökumenischen Rates der Kirchen).

2 Mitglieder

2.1 Mitglieder

Mitglieder der ACK Frankfurt sind die unterzeichneten Kirchen und Gemeinden Für die Ausländischen Gemeinden ist der Internationale Konvent Mitglied Die ACK hat sich aus Mitgliedern des ökumenischen Frühstücks gegründet.

2.2 Aufnahme von Mitgliedern

Neue Mitglieder werden durch Beschluss der Delegiertenversammlung nach Zustimmung aller anderen Mitglieder in den jeweiligen Leitungsgremien aufgenommen.

2.3 Gastmitgliedschaft

Gastmitgliedschaft ohne Stimmrecht kann mit einfacher Mehrheit – nach Beratung in den jeweiligen Leitungsgremien der Mitglieder – ausgesprochen werden.

3 Verhältnis der Mitglieder zur Arbeitsgemeinschaft und untereinander

Die Mitglieder behalten ihre volle Unabhängigkeit in Bekenntnis und Lehre, in Gottesdienst und rechtlicher Ordnung sowie in der Wahrung der eigenen Interessen. Sie sollen jedoch hierbei auf berechtigte Anliegen der anderen Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft geschwisterliche Rücksicht nehmen. Sie verpflichten sich zum verbindlichen Gespräch, in gegenseitiger Achtung, insbesondere zur gegenseitigen Information.

4 Aufgaben

Die Arbeitsgemeinschaft der Kirchen hat vornehmlich folgende Aufgaben, die sich auf der Basis der Charta Oecumenica ergeben:
1. die Förderung und Durchführung aller Aufgaben, die die Kirchen gemeinsam verantworten können, um so ihre Verbundenheit in Zeugnis und Dienst sichtbar zu machen, unter besonderer Berücksichtigung des internationalen Charakters der Stadt Frankfurt.
2. das theologische Gespräch unter den Mitgliedern mit dem Ziel der Klärung und Verständigung; die gemeinsame Besinnung auf Fragen des Glaubens und des Lebens und die Weitergabe von Anstößen zu einer entsprechenden Besinnung innerhalb der Kirchen

5. Delegiertenversammlung

5.1

Die Delegiertenversammlung besteht aus jeweils 1 benannten Vertreter/inn der in § 2 genannten Mitglieder der kleinen Kirchen und aus jeweils 4 Vertreter/innen der großen Kirchen^1^.
Für jede/n benannte/n Vertreter/in soll eine Stellvertreter/in bestimmt werden.
Auf diese/n geht das Stimmrecht über, wenn der/die benannte Vertreter/in nicht an der Mitgliederversammlung teilnehmen kann. Die Stellvertretenden werden zu allen Delegiertenversammlungen eingeladen.

5.2

Jede Kirche hat ein Stimme.

5.3

Die Delegiertenversammlung tritt mindestens zweimal im Jahr zusammen. Außerdem ist sie einzuberufen, wenn dies mindestens ein Drittel der
Mitglieder beantragt. Sie ist beschlussfähig, wenn die Mehrheit der Delegierten der Mitgliedskirchen anwesend ist, und fasst die Beschlüsse mit
Stimmenmehrheit. Bei den Beratungen soll Einstimmigkeit angestrebt werden. Kann Einstimmigkeit nicht erreicht werden, soll ein Mehrheitsbeschluss nur durchgeführt werden, wenn die bestehende Zusammenarbeit damit nicht gefährdet ist. Öffentliche Stellungnahmen bedürfen der Einstimmigkeit. Von jeder Sitzung wird ein Protokoll erstellt, das allen Delegierten und alle stellvertretenden Delegierten zugeschickt wird.

5.4

Die Delegiertenversammlung wählt aus ihrer Mitte eine/n Vorsitzende/n und eine/n stellvertretende/n Vorsitzende/n. Vorsitzende/r und Stellvertreter/in können nicht derselben Kirche angehören. Der/die Vorsitzende und der/die Stellvertreter/in werden auf die Dauer von drei
Jahren gewählt. Wiederwahl ist zulässig.

5.5

Der/die Vorsitzende und der/die Stellvertreter/in bereiten die Sitzungen der Delegiertenversammlung vor und sind für die Durchführung ihrer Beschlüsse verantwortlich.

5.6

Empfohlen wird, zwischen Hauptberuflichen/Geistlichen und Ehrenamtlichen, Frauen und Männern gleichmäßig verteilt zu berufen.

6. Finanzen

Die Regelung finanzieller Fragen bleibt der Beschlussfassung der Delegiertenversammlung vorbehalten. Ausgabenbeschlüsse bedürfen der
Zustimmung der entsendenden Gremien . Alle Mitglieder der ACK sind gebeten, sich in angemessener Weise an den entstehenden Kosten zu beteiligen.

7. Verbindungen

Die ACK Frankfurt steht in Verbindung mit den Stadtteil- ACK’s in Frankfurt, der ACK Hessen-Rheinhessen und der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland.

8. Satzungsänderungen

Zu den großen Kirchen zählen die Evangelische Kirche und die Römisch Katholische Kirche, alle anderen gehören zu den kleinen Kirchen
Satzungsänderungen werden von der ACK Frankfurt beschlossen und bedürfen der Zustimmung aller Mitgliedskirchen.

Diese Satzung tritt am 21.06.2008 in Kraft, nachdem ihr die entsendenden Kirchen und Gemeinden zugestimmt haben.

Sie wird nach drei Jahren durch die Mitgliederversammlung überprüft.

Alt-Katholische Kirche
Anglikanische Gemeinde
Evangelisch-methodistische Kirche
Evangelisch freikirchliche Gemeinden (Baptisten)
Evangelische Kirche
Die finnische Kirche
Freie evangelische Gemeinde
Griechisch Orthodoxe Kirche
Herrnhuter Brüdergemeine
Internationaler Konvent christlicher Kirchen Rhein-Main
Mennonitengemeinde Frankfurt
Niederländische Gemeinde
Römisch-Katholische Kirche
Die schwedische Kirche
Selbständige evang. Lutherische Kirche-
Trinity Luhteran